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Umfrage |
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DIE KUNST DES MORDENS: GEHEIMAKTE FBI
| Erklärung der K-Topsy | |
In der K-Topsy (angelehnt an den englischen Begriff „Autopsy“)
nehmen wir Spiele auseinander wie auf dem Seziertisch. Jedes einzelne wertungsrelevante
Kriterium wird von uns auf einer Skala von 1-10 eingestuft. Wenn sich ein Kriterium
auf das betreffende Spiel nicht anwenden lässt, wird es ausgeblendet.
Deswegen werdet ihr bei einigen Spielen eventuell nicht jedes einzelne der
hier aufgeführten Kriterien vorfinden. Zum Beispiel werden wir „Story“ bei
einem Rennspiel mitunter fallen lassen. Messwerte, die dem Spiel nicht angemessen
sind, nützen nichts. Im Folgenden wollen wir euch kurz erklären,
was wir unter den einzelnen Bewertungskriterien verstehen:
Grafik
| Texturen: | | Texturen sind die Tapeten der Spielewelten. Egal ob ihr eine Wand
seht oder einen Baum, jedesmal ist es die Textur, die ihm Farbe und Struktur
verleiht. Texturen bewerten wir als gut, wenn sie detailreich, zum Spiel
passend und vielfältig sind. |
| Effekte: | | Egal ob Partikeleffekte für Explosionen und Wasser, Bump-Mapping
für Oberflächen oder einfach nur buntes Lichtgewitter bei einem Zauberspruch.
Je vielfältiger und beeindruckender optische Effekte daherkommen, desto
besser die Wertung. |
| Animationen: | | Damit sind die Bewegungen von Figuren und Objekten im Spiel gemeint.
Je geschmeidiger und überzeugender sie ausfallen, je vielfältiger
sie sind und je facettenreicher, desto lieber ist uns das. |
| Leistung: | | Hier wird die technische Seite erwogen. Läuft die Grafik angemessen
schnell, ist sie fehlerfrei und hat eine hohe Sichtweite? Wenn ja, dann hat
sie eine gute Chance auf eine hohe Wertung. |
| Detailgrad: | | Je detallierter eine Spielwelt ist, desto mehr es zu entdecken
gibt, desto lieber. Gibt es also viele Objekte auf dem Bildschirm? Ist alles
mit vielen Polygonen schön ausmodelliert worden und sind die Texturen
mit feinen Ornamenten überzogen, geben wir dem Detailgrad viele Punkte
mit auf den Weg. |
| Stil: | | Beim Stil bewerten wir den Grafikstil an sich. Ist er konsequent im
ganzen Spiel durchgehalten worden? Ist er frisch und originell oder ahmt er
nur zum 10. Mal den gleichen Ork nach? Gelungenes, konsequentes Design bekommt
Applaus an dieser Stelle. |
Steuerung
| Komfort: | | Um in der Komfortwertung zu punkten, muss die Steuerung frei konfigurierbar
sowie einfach und leicht erlernbar sein. Auch sollten z.B. die Menüs sinnvoll
aufgebaut sein und falls nötig Geräte wie Gamepads unterstützt
werden. |
| Kontrolle: | | Der wichtigere der beiden Punkte: Stimmt die Kameraführung?
Reagiert die Figur direkt und ohne Verzögerung auf die Handlungen des
Spielers? Stimmt die Kollisionsabfrage? Wer hier pfuscht, hat ein Problem. |
Sound
| Musik: | | Klarer Fall: Ein melodischer Soundtrack, eingespielt von einem Synphonieorchester
wie bei „Hitman 2“, erreicht hier gute Werte. Mies gesampelte Midiklänge
hingegen rangieren am unteren Ende. |
| Sprache: | | Bei Spielen mit Sprachausgabe bewerten wir hier deren Qualität.
Sind die Sprecher Profis oder wurde der Bruder vom Hausmeister vors Mikro gezerrt?
Kann man vielleicht zwischen Deutsch und Englisch wählen? Auch legen wir
wert darauf, dass die Sprecher zu den Charakteren passen und man eine Dialogsequenz
abbrechen kann, wenn sie nervt. |
| Effekte: | | Neben der Musikuntermalung werden die Soundeffekte in Spielen immer
wichtiger. Rattert die MG hart drauf los? Hallen Schüsse draußen
anders nach als inGebäuden? Gibt es 5.1. Surround-Effekte? Hoffentlich,
denn all dies bringt die Wertung nach vorne. |
| Abwechslung: | | Ganz klar: Wenn in jedem Level die gleiche Musik dudelt und der
Colt so klingt wie der Raketenwerfer, wenn der Ork im Strategiespiel wieder
und wieder den gleichen Kram vor sich hin grunzt, dann gibt es hier Abzüge
in der B-Note. Vielfalt hingegen, wird belohnt. Das gilt sowohl für Musik,
als auch für Effekte und Sprache. |
Multiplayer
| Ausstattung: | | An dieser Stelle muss der Multiplayermodus zeigen, ob er was
in der Hose hat. Viele Karten, viele Spielmodi, Bots, ein Ingame-Serverbrowser – all
das bewegt uns dazu, am Ende viele Punkte springen zu lassen. |
| Balance: | | Unter Balance bewerten wir, wie ausgeglichen der Multiplayermodus
ist. Gibt es eine Waffe, mit der ich alle anderen immer wegbrezeln kann? Eine
Partei die immer gewinnt? Hoffentlich nicht, denn das hat üble Folgen
für die Balance-Wertung. |
| Leistung: | | Hier kommt es wieder auf die Technik an. Verfügt das Spiel über
schnelle Netzwerkroutinen? Oder muss man selbst mit Standleitung auf gute Pings
warten? Frisst der Server mehr Systemressourcen als ein neues Spiel von id
software? In der Leistungsbewertung schlägt sich all dies nieder. |
Gameplay
| Balance: | | Gute Spielbalance ist wichtig. Der Schwierigkeitsgrad sollte ausgewogen
sein und der Spieler auf unfaire Stellen verzichten müssen. Für Einsteiger
sollte bei komplexeren Titeln ein Tutorial vorhanden sein und auch die Speicherfunktion
sollte sinnvoll gelöst werden, wenn ein Spiel hier punkten will. |
| Story: | | Hat ein Spiel eine Hintergrundgeschichte, bewerten wir sie hier. Ist
die Story spannend aufgebaut, wird sie schön präsentiert, zum Beispiel
durch Videosequenzen und Sprachausgabe, ist sie mal was anderes statt dem 100. „Rette
die Prinzessin“-Szenario, dann bewerten wir sogar gut. |
| Level-Design: | | Einer der Knackpunkte im Spiel. Wurden die Gegner fair platziert,
so dass ich eine Chance habe zu reagieren? Weiß ich, wo ich lang muss
oder such ich ewig nach dem Weg? Sind die Abstände zwischen Kämpfen
zu dicht oder gibt es langatmige Sequenzen? Muss ich bescheuerte Rätsel
lösen? |
| Innovation: | | Öfter mal was neues. Auch wenn wir diesem Punkt nicht zu
viel Gewicht beimessen können, so unterstützen wir doch Titel, die
uns etwas Neues bieten. Ein Beispiel wäre seinerzeit der „Bullet-Time“-Modus
in „Max Payne“ gewesen. |
| Spieldauer: | | Ganz klar: Wer 40€ für ein Spiel ausgibt, will auch
was davon haben. Strohfeuer wie „Max Payne 2“ können hier
nicht auftrumpfen. Hingegen verdient sich ein umfangreiches Spiel wie „Morrowind“ eine
Top-Wertung. Doch vorsicht: Hier bewerten wir nur den Umfang, nicht dessen
Qualität! |
| K.I.: | | K.I., die „Künstliche Intelligenz“ beschreibt das Verhalten
vom Computer kontrollierter Figuren und Objekte. Ist die Wegfindungsroutine
in einem Echtzeitstrategiespiel was wert, oder bleiben die Jungs an jedem Baum
hängen? Oder haben wir Partner im Spiel, die dümmer sind, als ein
Milchshake? Vielleicht benehmen sich aber auch nur die Gegner wie hohle Nüsse?
All dies beeinflusst die K.I.-Wertung. |
| Motivation: | | Bekommt meine Spielfigur mit der Zeit immer coolere Waffen? Will
ich unbedingt noch die nächste Spielumgebung sehen? Sind die Endgegner
so spektakulär, dass ich rattenscharf auf den nächsten bin? Kurz:
Motiviert mich das Spiel immer wieder auf’s Neue weiterzumachen? Falls
ja, dann gibt’s hier Punkte. |
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