Den Einstieg macht heute eine weitere Glosse von Goblin auf F7C. Der Artikel beleuchtet die Propagandawirkung etlicher Spiele, die speziell für den US-Markt getrimmt wurden. Als Beispiel hält der Shooter „Black Hawk Down“ her. Weiter geht’s mit einem Special bei eXp, das sich mit den allgegenwärtigen Hypes beschäftigt. Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!
Freedom isn't free, Vermischtes, Kolumne auf F7C Auszug: Aber allein dieser Einleitungstext lässt schon allerlei schöne Rückschlüsse auf das Spiel zu: „Wir haben zwar nicht versucht, die Aufträge historisch akkurat zu gestalten, aber wir haben uns jede nur erdenkliche Mühe gegeben, die tapferen Soldaten der Einsatzgruppe Ranger und das amerikanische Kontingent der Operation Restore Hope durch dieses Spiel zu würdigen.“ Heißt wohl im Klartext: Bis auf die Orte und den groben Ablauf der Einsätze ist nichts, aber auch wirklich gar nichts in dem Spiel so, wie es wirklich passiert ist. Vielmehr wird alles hier und da ein klein wenig ausgeschmückt, um die amerikanischen Heldentaten in ein besseres Licht zu rücken.
Never Trust The Hype, Vermischtes, Special auf eXp Auszug: Hypes sorgen für gute Absätze. Zumindest in den meisten Fällen. Wenn das vorbereitete Lob am Ende auch Hand und Fuß hat. Publisher versuchen mittlerweile immer öfter ihre Spiele zu hypen, auf das auch der letzte Mensch hinter dem Mond über sie Bescheid weiß. Natürlich versucht man, dabei vor allem die positiven Seiten in den Blickpunkt zu rücken. Doch gerne geht der Schuss auch mal nach hinten los. Ein richtiger Hype bedeutet nicht, dass ein Spiel auch automatisch gut wird. Auf den folgenden Seiten haben wir für euch eine kleine Liste an Spielen zusammengestellt, die es geschafft haben, die Öffentlichkeit zu blenden. Spiele, die ihrem Hype nicht gerecht wurden.
„Fallout 3“, Rollenspiel, Test auf Eurogamer Auszug: Selbst kurz vor Schluss, bei Eurer letzten Aktion, müsst Ihr eine Entscheidung fällen, die wie all Eure Handlungen die Gestalt der Endsequenz bestimmen. Maßgeschneidert auf Eure Spielweise, Euer Karma und Eure Figur liefert Bethesda zum traurigen Ende das richtige Crescendo für diese brillante Symphonie. Aber tut Euch selbst einen Gefallen: Wagt Euch hinaus, verbringt Stunden mit der Suche nach besonderen Waffen, Fähigkeiten und Bauplänen. Seht Euch die Ruinen von Bethesda an, macht eine Tour durch die Ghoulstadt Underworld, holt Euch einen Hund als ständigen Begleiter und kämpft mit Mutanten um das Capitol. Ihr werdet diese Momente nie vergessen. - 10/10
„Need for Speed: Undercover“, Rennspiel, Test auf Gameswelt Auszug: Schon nach dem vierten oder fünften Rennen fragten wir uns, wo der Anspruch geblieben ist. Wer zuvor Midnight Club: Los Angeles gespielt hat, wird für Undercover ein Extrapfund Kaffee kaufen müssen, um akuter Einschlafgefahr vorzubeugen. Denn die Strecken sind in der Regel streng vorgegeben und dementsprechend abgesperrt, Gegenverkehr gibt es nur selten und die Gegner scheinen eine Motorbremse ab dem vierten Gang eingebaut zu haben. Vom Start weg ziehen wir davon und im Rückspiegel ist bis nach der Zieleinfahrt nichts mehr von den Kontrahenten zu sehen. Schnarch. - 71%
„Hinterland“, Echtzeitstrategie, Test auf GBase Auszug: Wenn ihr ein paar unbeschwerte Stunden in einer namenlosen Fantasy-Welt verbringen wollt, dann ist Hinterland genau das richtige Spiel für euch. Knapp 20 Dollar schonen euren Geldbeutel, dafür bietet der Titel seichte Unterhaltung, ohne grossartig nachdenken zu müssen. Als Bürgermeister und Held zugleich obliegt es eurem Geschick, ob ihr den Aufgaben des Königs gerecht werden könnt. Zwar sind Optik und Sound-Kulisse sicherlich nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik, dennoch erfüllen sie ihren Zweck. - 70% |